Innovative Wirtschaftsformen in Kommunen stärken

Das Projekt möchte die regionale Wertschöpfung in Osnabrück (Stichwort: »Made in Osnabrück«) und kooperative Wirtschaftsformen systematisch fördern. Das stärkt die regionale Wirtschaftsstruktur. Flankierendes Ziel sind Klimaschutz und ein sparsamer Umgang mit Ressourcen.
Das Wuppertal Institut leitet die Forschungsarbeiten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes.

 

Das Konzept der »Wf4.0« betrachtet die gesamte Wirtschaft der Stadt und geht damit über die reine Unternehmensförderung hinaus. Träger und Motor des Konzeptes ist die kommunale Wirtschaftsförderung. Denn die Handlungsfelder der Wf4.0 bergen Potenziale zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, nicht nur ehrenamtlich, sondern auch für den Lohnerwerb. Beispielsweise sind durch den Boom beim Carsharing viele Jobs entstanden. »Alternative Energien« wurden lange Zeit belächelt, inzwischen sichern sie das Auskommen von hunderttausenden Handwerkern und Ingenieuren. Beide Entwicklungen haben ihren Ursprung in bürgerschaftlichem Engagement.

Zudem tragen viele lokale Initiativen zur wirtschaftlichen Stabilität bei. Wie solche Initiativen, etwa im Sharingbereich, zu unterstützten sind, dass soll im Laufe des Projektes analysiert und modellhaft erprobt werden. Zudem möchten das Projekt zeigen, inwiefern sich deren Tätigkeitsfelder innovativ erweitern können.

Die Wf4.0 hat fünf Geschäftsfelder. Darin finden sich wiederum zahlreiche Soziale Innovationen, Initiativen und zukunftsweisende Geschäftsmodelle. Sie zu unterstützen, das ist das Ziel der Wirtschaftsförderung 4.0
Die Wf4.0 hat fünf Geschäftsfelder. Darin finden sich wiederum zahlreiche Soziale Innovationen, Initiativen und zukunftsweisende Geschäftsmodelle. Sie zu unterstützen, das ist das Ziel der Wirtschaftsförderung 4.0

 

Am 19. März 2018 fand eine Fachtagung zur Wirtschaftsförderung 4.0 statt. Michael Kopatz hat das Thema eingeführt: